Äerdschëff asblMOBILAB · untersuchen, bevor wir entscheiden

Transition Lab · Bildungsbereich in Vorbereitung · Perspektive 2027–2028

Lernen durch Engagement.

Transition Lab LTC-PSP ist der gemeinsame Bildungsbereich der drei Projekte ZFT Sud, ZFT Nord und TNT Chiers-Alzette, mit dem Lycée technique du Centre als vorgesehener Schule. Das vorgeschlagene Programm ermöglicht Jugendlichen, an Aktionsforschung zu Mobilität teilzunehmen, aus ihren Ergebnissen ein Brettspiel zu entwickeln und zu lernen, es mit anderen Jugendlichen anzuleiten.

Der Ansatz

Jugendliche lernen durch praktisches Handeln.

Im Projekt stehen die Jugendlichen nicht am Ende der Kette. Sie beteiligen sich an allen Schritten: eine Frage wählen, untersuchen, analysieren, gestalten, testen und teilen. Ihre Beobachtungen fließen in die Aktionsforschung ein.

Das Arbeitsszenario sieht für 2027 eine Kerngruppe von 15 bis 20 Schülerinnen und Schülern vor. Davon sollen 8 bis 14 mindestens eine Einheit mitmoderieren und 6 bis 10 begleitete Selbstständigkeit erreichen können. Vier bis acht beteiligte Klassen könnten an 8 bis 12 von Jugendlichen geleiteten Einheiten teilnehmen. Eine Übernahme durch eine zweite Kohorte 2028 ist vorbehaltlich der Bestätigung vorgesehen.

Orientierungswerte des Pilotprojekts

Noch zu bestätigende Richtziele.

Diese Zielwerte aus dem Dossier vom 5. September stehen weiterhin unter dem Vorbehalt der Bildungsvereinbarungen und verfügbaren Mittel. Sie beschreiben ein gemeinsames Programm, ohne Kohorten oder Einheiten für die drei Gebiete zu verdreifachen. Einzelne Schülerinnen und Schüler, Teilnahmen und Einheiten werden getrennt gezählt.

KERNGRUPPE 202715-20

Schülerinnen und Schüler, die an Untersuchung, gemeinsamer Gestaltung und Moderation mitwirken.

BETEILIGTE KLASSEN4-8

Etwa 80 bis 150 Schülerinnen und Schüler außerhalb der Kerngruppe.

EINHEITEN UNTER GLEICHALTRIGEN8-12

In Anwesenheit einer verantwortlichen erwachsenen Person.

PROTOTYPES4-6

Anschließend bis zu 25 Spielsets, ausschließlich nach einer Freigabeentscheidung.

Pädagogischer Ablauf

Von der Untersuchung zur Spielleitung.

Das Ziel ist nicht, Schülerinnen und Schüler von der Nutzung eines Fahrzeugs zu überzeugen. Sie lernen, Meinung, Hypothese, Daten, Interpretation und Empfehlung zu unterscheiden.

01

Untersuchen

Eine beständige Kerngruppe dokumentiert reale Situationen, die betroffenen Gruppen, ihre Einschränkungen und Alternativen.

02

Belege erarbeiten

Jede Karte verbindet eine Quelle, eine Methode, einen Geltungsbereich, eine Grenze und eine Unsicherheit.

03

Gemeinsam gestalten

Die Schülerinnen und Schüler verwandeln das Material in Rollen, Dilemmata, Regeln und erprobbare Spielprototypen.

04

Moderieren

Sie lernen, Redezeit zu verteilen, Meinungsverschiedenheiten sichtbar zu machen und eine Entscheidung zu begleiten, ohne ihr Ergebnis vorzugeben.

05

Weitergeben

Eine zweite Kohorte könnte die Ergebnisse 2028 aufgreifen, hinterfragen und verbessern, sofern diese Erweiterung bestätigt wird.

Ein einziges Projekt

Mehrere Ergebnisse, ein gemeinsamer Bildungsansatz.

Transition Lab verbindet das Schulprogramm, die Aktionsforschung, die Spielentwicklung und den Einsatz mit anderen Jugendlichen.

01

Aktionsforschung mit Jugendlichen

Die Jugendlichen beobachten reale Situationen, stellen Fragen, sammeln Informationen und vergleichen verschiedene Sichtweisen.

02

Ein von Jugendlichen entwickeltes Brettspiel

Sie verwandeln die Ergebnisse in Karten, Rollen, Dilemmata und Regeln und entwickeln anschließend mehrere Prototypen.

03

Von Jugendlichen geleitete Spielrunden

Sie testen das Spiel, lernen, alle zu Wort kommen zu lassen, und leiten Einheiten mit anderen Klassen.

04

Weitergabe zwischen Kohorten

Wird die Fortsetzung 2028 bestätigt, greift eine neue Kohorte die Dokumentation auf, bewertet das Spiel und verbessert die Ergebnisse.

Der PSP-Zyklus 2027 konzentriert sich auf Wissenschaftsvermittlung, insbesondere Beleglabore, Prototypen und die Bewertung des Spiels. Er ist Teil des LTC-Programms 2027–2028. Über eine mögliche Kohorte 2028 wird nach der Bilanz 2027 entschieden.

Vorläufiger Entscheidungszeitplan

Jeder neue Schritt muss bestätigt werden.

Kein Versuch und keine Erhebung identifizierbarer Daten beginnt vor der rechtlichen, ethischen, versicherungsbezogenen, technischen und datenschutzbezogenen Freigabe.

2026

Rahmenbedingungen absichern

Vereinbarung mit dem LTC, erwachsene Ansprechpersonen, Schutzmaßnahmen, wissenschaftliche Partner, Budget und analytische Trennung.

03.2027

Das Korpus bestätigen

Fragestellung, Charta, Instrumente, Referenzdaten und erster Prototyp.

07.2027

Über das Spiel entscheiden

Nach dem Test von 4 bis 6 Prototypen überarbeiten, herstellen oder aussetzen.

ENDE 2027 · MÖGLICHE FORTSETZUNG 2028

Über die Fortsetzung entscheiden

Das Pilotprojekt bewerten und anschließend über Beibehaltung, Anpassung, Verlängerung oder Beendigung entscheiden. Bei bestätigter Fortsetzung würde 2028 eine weitere Bilanz gezogen.

Koordination

Tarik Bouriachi

Äerdschëff asbl · Transition Lab · Vorstellung überarbeitet am 5. September 2026.